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Silberau
Ratgeber
Lesezeit · 3 Min.

Marinieren im Vakuumbeutel: so geht es

Im Beutel liegt die Marinade überall an, statt sich in einer Schüssel unten zu sammeln. Oft reicht dann weniger davon, nichts kippt um, und der Kühlschrank bleibt sauber. Mit einem Handgerät musst du nur auf eins achten: die Flüssigkeit.

Ein vakuumierter Beutel mit Lachs neben dem Silberau auf der Arbeitsplatte

Was du brauchst

  • Fleisch, Fisch, Tofu oder Gemüse
  • Eine Marinade, zum Beispiel aus Öl, etwas Zitronensaft oder Essig, Kräutern und Gewürzen
  • Einen Beutel mit Ventil, groß genug, dass er nur halb voll wird
  • Ein Küchentuch, falls doch etwas tropft

Für eine einfache Marinade reichen oft drei Dinge: etwas Öl, etwas Säure und Würze. Salz gibst du je nach Rezept gleich dazu oder erst beim Braten.

Schritt für Schritt

  • Das Lebensmittel in den Beutel legen und die Marinade dazugeben.
  • Den Beutel höchstens zur Hälfte füllen und den Zip-Verschluss schließen.
  • Den Beutel flach hinlegen, das Ventil oben, und die Marinade vom Ventil weg auf die andere Seite schieben.
  • Silberau aufs Ventil setzen und drücken. Steigt Flüssigkeit Richtung Ventil, sofort absetzen: Es darf nie Flüssigkeit ins Ventil gesaugt werden.
  • Den Beutel in den Kühlschrank legen und ab und zu wenden.

Ein bisschen Luft darf drinbleiben. Wichtiger ist, dass das Gerät trocken bleibt. Ist die Marinade sehr dünnflüssig, friere den Beutel lieber erst ein und vakuumiere ihn dann (siehe unten).

Wie lange marinieren?

Das hängt vom Rezept ab. Fisch und Garnelen brauchen meist nur kurz, oft eine halbe Stunde bis wenige Stunden; mit viel Zitronensaft wird Fisch sonst schnell mürbe. Gemüse wie Paprika, Zucchini oder Aubergine für den Grill braucht ebenfalls nicht lange. Hähnchen, Schwein, Rind oder Tofu dürfen länger, oft ein paar Stunden bis über Nacht. Halt dich an dein Rezept.

Vor dem Braten oder Grillen nimmst du das Fleisch aus dem Beutel und tupfst es mit Küchenpapier ab. Dann bräunt es besser, und die Marinade verbrennt weniger in der Pfanne.

Sauber marinieren

  • Immer im Kühlschrank marinieren, nicht auf der Arbeitsplatte.
  • Hände, Messer und Brett nach rohem Fleisch oder Fisch gründlich waschen.
  • Marinade, in der rohes Fleisch oder roher Fisch lag, nicht roh als Soße verwenden. Willst du sie trotzdem nutzen, koch sie vorher gründlich auf.
  • Den Beutel nach rohem Fleisch oder Fisch heiß ausspülen oder entsorgen, wenn die Anleitung das sagt.

Marinieren und einfrieren

Praktisch fürs Meal-Prep: Fleisch mit Marinade einfrieren, dann zieht sie beim Auftauen im Kühlschrank weiter ein. Bei viel Flüssigkeit friere den Beutel erst ein und vakuumiere ihn dann, so kommt nichts ins Ventil. Beschrifte ihn mit dem Inhalt, der Marinade und dem Tag, an dem du ihn eingefroren hast. Aufgetaut wird das Fleisch dann gegart, nicht noch einmal eingefroren.